Hollistische Inspiration für die Regeneration bei Verletzungen - Anhand eigener Erfahrung
- maxistrobel
- 12. Apr. 2025
- 11 Min. Lesezeit
Seit meiner Kindheit wurde ich mit zahlreichen Bänder- und Gelenksverletzungen konfrontiert. Diese ständigen Verletzungen und damit verbundenen Wechsel der Sportarten, ermöglichten mir jedoch die perfekten Voraussetzungen, um ein fundiertes Wissen im Bereich der Regeneration bei Sehnenverletzungen zu entwickeln, sowie meine Heilfertigkeiten auf ein sehr gutes Niveau zu kultivieren. Ein wesentlicher Beitrag dazu kam aus meiner Familie, die eine beeindruckende Expertise in der Bewältigung von Verletzungen und deren Heilungsprozessen vorweisen kann.
Besonders faszinierend finde ich die Reise weg von der rein materiellen Behandlung hin zur Erforschung tieferer Ursachen. Hierbei beruht meine Philosophie stark auf dem transpersonalen Weltbild von Stanislav Grof, das auf einem ganzheitlichen Ansatz basiert. Verletzungen und deren Heilung sehe ich nicht nur als physische Phänomene, sondern als Ausdruck tieferer, oft psychischer oder spiritueller Dynamiken.

Mein Vater, ein ehemaliger Leistungssportler und europäischer Amateur-Europameister im Triathlon, sowie meine Mutter, ebenfalls eine Leistungssportlerin und Diplom-Sportlehrerin, haben von Anfang an ein Bewusstsein für die Bedeutung von Prävention, Regeneration und Heilung in mein Leben eingebracht. Schon in jungen Jahren hatte ich in meinem Zimmer ein kleines "Physio-Studio" mit Igelbällen, Gymnastikbällen und einer Plastik der Wirbelsäule – die Grundlage für mein Verständnis von Körperarbeit wurde früh gelegt.
Meine eigene Reise wurde von chronischen Überlastungsbeschwerden in der Achillessehne geprägt, verursacht durch Faktoren wie konventionelles Schuhwerk, übermäßige sportliche Belastungen und unzureichende Regeneration. Diese Probleme begleiteten mich über sieben Jahre hinweg. Doch auf dieser Reise der Selbsterkenntnis durfte ich lernen, immer tiefere Schichten dieses Themas zu verstehen. Es war ein langsamer Prozess, aber es gelang mir schließlich, die Schmerzen zu lindern – ein Erfolg, den ich auch in meinen wildesten Tagen des exzessiven Tanzens und Feierns bestätigen kann.
Die wichtigste Erkenntnis für mich war jedoch, dass Heilung nicht nur von außen durch Therapien und Behandlungen kommt, sondern auch von innen – durch das Verständnis der zugrunde liegenden mentalen und emotionalen Muster. Dies zu erkennen, hat mich dazu gebracht, bewusster auf meinen Körper zu hören und ihn als Indikator für tiefere seelische Prozesse zu verstehen. Besonders die körperliche Erschöpfung durch extreme sportliche Belastungen und unzureichende Regenerationszeiten zeigten mir, dass das moderne Leben oft im Widerspruch zu den natürlichen Rhythmen des Körpers steht. Spannend war in meinem Fall anhand der Symbole der Krankheit (vgl. Rüdiger Dahlke) herauszufinden, dass ich nicht nur von Problemen davon lief, sondern auch vor mir und meiner eigenen Authentizität, respektive dem Wunsch meiner Seele, also meinem eigenen. Seit dem ich auf mich selbst höre und mich selbst so gebe wie ich mich fühle hat eine enorme Wandlung in meinem Leben eingesetzt.
Nun, gestärkt durch die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen, möchte ich einige der Methoden teilen, die mir bei der Regeneration geholfen haben. All das, was ich hier beschreibe, basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und ist nicht unbedingt für jeden geeignet. Dennoch hoffe ich, Impulse zur Reflexion zu geben und dazu zu inspirieren, sich selbst und den eigenen Körper besser kennenzulernen. Der wichtigste Ratschlag, den ich geben kann, lautet: Hör auf deinen Körper, denn er weiß besser als jeder andere, was gut für dich ist.
Verfahren nach einer Verletzung
Wenn eine Verletzung auftritt, ist der erste und wichtigste Schritt, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um den Schaden zu minimieren und den Heilungsprozess zu unterstützen. Es gibt einige grundlegende Prinzipien, die ich persönlich als essenziell für die Erstversorgung einer Verletzung erachte, die jedoch immer auf die individuellen Umstände und das persönliche Körperbewusstsein abgestimmt werden sollten.
Sofortige Ruhe und Schonung
Nach dem Auftreten einer Verletzung ist es entscheidend, die betroffene Region sofort zu entlasten. Jegliche belastenden Aktivitäten sollten vermieden werden, um weitere Schäden zu verhindern. Das bedeutet allerdings nicht, dass man in einer akuten Notsituation aufhören sollte, den Körper zu nutzen, wenn die Situation es erfordert. Unser Körper ist oft zu viel mehr in der Lage, als wir denken. Doch sobald die akute Phase vorbei ist, sollte die Schonung der betroffenen Region oberste Priorität haben.
Kühlen und Hochlegen
Die Anwendung von Kälte auf die verletzte Stelle hilft, Schwellungen und Entzündungen zu reduzieren. Dies sollte möglichst direkt nach der Verletzung erfolgen, idealerweise in den ersten 48 Stunden. Gleichzeitig ist es sinnvoll, das betroffene Körperteil hochzulegen, um den Blutfluss zu minimieren und so die Heilung zu fördern. In den Tagen nach der Verletzung arbeite ich gern mit leichten Lymphmassagen oder sanftem Tapping, um die Durchblutung zu unterstützen und Schwellungen weiter zu reduzieren.

Kompression
Ein leichter Druckverband kann dabei helfen, Schwellungen zu kontrollieren und die Stabilität der betroffenen Region zu unterstützen. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: Der Verband sollte nicht zu fest angelegt werden, um die Blutzirkulation nicht zu beeinträchtigen. Zu enge Verbände können extrem schmerzhaft sein – das habe ich selbst mehrfach erlebt und gehört definitiv zu meinen unangenehmsten Erfahrungen.
Schmerzmanagement
Schmerz ist ein natürlicher Indikator des Körpers, der uns zeigt, wo die Grenzen unserer Belastbarkeit liegen. Ich persönlich verzichte auf Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol, da ich der Meinung bin, dass sie den Heilungsprozess eher behindern, indem sie den natürlichen Schmerz als Warnsignal unterdrücken. Zudem belasten sie Leber und Nieren, was aus meiner Sicht mehr schadet als nützt. Dennoch verstehe ich, dass Schmerzmittel für manche Menschen eine Option sind, und die Entscheidung sollte immer individuell getroffen werden. Wichtig ist, den eigenen Körper zu verstehen und Schmerz nicht einfach zu betäuben, sondern ihn als Hinweis zu betrachten, um bewusster mit der Heilung umzugehen.

Konsultation eines Facharztes
Die genannten Maßnahmen sind für mich Erste-Hilfe-Maßnahmen, die direkt nach einer Verletzung erfolgen sollten. Abhängig von der Schwere der Verletzung und dem eigenen Körpergefühl kann eine ärztliche Konsultation sinnvoll sein, um eine genaue Diagnose zu erhalten. Es ist jedoch wichtig, sich bewusst zu machen, dass Ärzte nicht unfehlbar sind und unser Gesundheitssystem oft sehr materialistisch ausgerichtet ist. Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT können wertvolle Informationen liefern, aber ich persönlich lege großen Wert darauf, mehrere Meinungen einzuholen und mich nicht blind auf eine einzige Diagnose zu verlassen. Das Vier-Augen-Prinzip hat sich in meinem Leben als besonders nützlich erwiesen, und ich rate jedem, sich Rat von verschiedenen Vertrauenspersonen einzuholen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Bewegung und Übung
Nach einer Verletzung ist es wichtig, so schnell wie möglich wieder sanfte Bewegungen in den Alltag zu integrieren – immer unter Berücksichtigung der Schmerzgrenze. Ich betrachte den Schmerz als den besten Indikator dafür, wann und wie weit man gehen kann. Stillstand ist für mich der Feind jeder Heilung. Deswegen bin ich auch kein großer Freund von festen Schienen oder Orthesen, da diese den Körper oft in unnatürliche Positionen zwingen und somit den Heilungsprozess verlangsamen. Fixierungen führen dazu, dass sich Hilfsmuskulatur entwickelt, die später erst mühsam wieder abtrainiert werden muss.
Leichte physiologische Therapiemaßnahmen, wie sanftes Dehnen und Mobilisierungsübungen, können schon früh eingesetzt werden, um die Flexibilität und Beweglichkeit der betroffenen Region zu bewahren. Als ich beispielsweise eine Knieinnenbandverletzung hatte, begann ich schnell wieder mit langsamen Spaziergängen, um eine gewisse Mobilisierung zu erreichen. Wichtig ist dabei, sich immer vorsichtig an die Schmerzgrenze heranzutasten und niemals darüber hinauszugehen.

Durch physiologische Maßnahmen sollte folgendes Ziel verfolgt werden:
Erhalt der Beweglichkeit
Durch sanftes Dehnen und Mobilisieren kann die Beweglichkeit der Gelenke und Muskeln bewahrt werden. Das verhindert Versteifungen und Bewegungseinschränkungen, die nach einer Verletzung oft auftreten können. Es ist entscheidend, die Muskulatur und die Gelenke weiterhin zu bewegen, um die Heilung zu fördern.
Durchblutungsförderung
Sanfte Bewegungen, leichtes Tapping und Lymphmassagen fördern die Durchblutung in der verletzten Region. Eine gute Durchblutung ist entscheidend, um Nährstoffe und Sauerstoff zu den betroffenen Geweben zu transportieren und so den Heilungsprozess zu unterstützen. Besonders das Lymphsystem sollte dabei nicht vernachlässigt werden, da es entscheidend für den Abtransport von Abfallstoffen ist.
Reduktion von Narbengewebe
Regelmäßige Bewegung und physiologische Therapiemaßnahmen können dazu beitragen, übermäßige Bildung von Narbengewebe zu verhindern. Zu viel Narbengewebe kann die normale Funktion des betroffenen Bereichs einschränken und die Regeneration behindern. Ich habe gelernt, dass gezielte Maßnahmen zur Förderung der Flexibilität und Mobilität in dieser Hinsicht Wunder wirken können.
Verbesserung der Muskelkraft und -kontrolle
Durch kontrollierte Übungen kann die Muskulatur um die verletzte Sehne herum gestärkt werden. Eine starke Muskulatur bietet zusätzlichen Schutz für die betroffene Region und unterstützt den Heilungsprozess. Dabei gilt es, das Training stets schrittweise und vorsichtig zu steigern, um eine erneute Überlastung zu vermeiden.
Natürliche Heilmittel und unterstützende Substanzen
Ein wesentlicher Bestandteil meiner Regenerationsstrategie bei Sehnen- und Gelenksverletzungen sind natürliche Heilmittel und Substanzen, die den Heilungsprozess unterstützen. Für mich steht fest, dass unser Körper über beeindruckende Selbstheilungskräfte verfügt, und die Natur bietet uns eine Fülle an Hilfsmitteln, um das Milieu zu fördern, in dem diese Kräfte optimal wirken können. Im Folgenden möchte ich einige dieser natürlichen Helfer vorstellen, die mich auf meiner Reise begleitet haben.
Teufelskralle
Die Teufelskralle ist seit Langem als Heilmittel bekannt, das bei verschiedenen Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt wird, insbesondere bei Sehnenentzündungen. Sie enthält entzündungshemmende Wirkstoffe wie Iridoide, Phenylethanoidglykoside und Flavonoide, die Schwellungen lindern und Schmerzen reduzieren können. Ich habe Teufelskralle sowohl innerlich als Tee oder Kräuterkapseln als auch äußerlich in Form von Salben angewendet, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Bromelain
Bromelain ist ein Enzymkomplex, der in Ananas vorkommt, insbesondere im Strunk der Frucht. Es hat starke entzündungshemmende Eigenschaften und hilft, Schwellungen zu reduzieren. Besonders bei akuten Verletzungen schätze ich Bromelain wegen seiner Fähigkeit, den Heilungsprozess zu beschleunigen, indem es die Durchblutung und den Abbau von entzündlichen Substanzen fördert. Ich habe es häufig als Nahrungsergänzung eingenommen, aber auch durch vermehrten Verzehr von frischer Ananas. (Eben so auch Papain)
DMSO (Dimethylsulfoxid)
DMSO hat entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften und ist für mich eines der nützlichsten Mittel zur Behandlung von Sehnenverletzungen. Es beruhigt die betroffene Region und verbessert die Blutzirkulation. DMSO kann auch als Trägermittel für andere Wirkstoffe verwendet werden, um diese tiefer in das Gewebe zu bringen. Es ist besonders hilfreich bei chronischen Entzündungen und Schwellungen.
Collagen
Collagen ist ein zentraler Baustein des Bindegewebes, insbesondere der Sehnen. Eine ausreichende Versorgung mit Collagen unterstützt die Struktur und Elastizität der Sehnen und fördert deren Heilung. Ich bevorzuge die Aufnahme von Collagen über natürliche Quellen wie Knochenbrühe oder tierische Produkte, die reich an Knorpel und Sehnen sind. Dabei achte ich besonders auf die Qualität des Fleisches, um sicherzustellen, dass es aus artgerechter Haltung stammt.
MSM (Methylsulfonylmethan)
MSM ist eine organische Schwefelverbindung, die bei der Bildung von Collagen und anderen Proteinen im Bindegewebe eine wichtige Rolle spielt. Ich habe MSM als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, um die Flexibilität der Sehnen zu erhalten und Entzündungen zu reduzieren. Schwefel ist ein wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses und kommt auch in Zwiebeln und Knoblauch vor, weshalb ich diese Lebensmittel verstärkt in meine Ernährung integriert habe.
Rosmarinöl
Rosmarinöl ist bekannt für seine entzündungshemmenden, schmerzlindernden und durchblutungsfördernden Eigenschaften. Ich habe es oft äußerlich angewendet, indem ich es auf die betroffene Region aufgetragen und sanft einmassiert habe. Es hilft, Verspannungen zu lösen und die Heilung zu unterstützen. Auch in der Aromatherapie hat Rosmarinöl eine wohltuende Wirkung auf den gesamten Organismus.
Die Achillessehen und ihre symbolische Bedeutung
Ein markantes Beispiel in meinem Leben ist die chronische Überlastungsbeschwerde meiner Achillessehne, die mich viele Jahre begleitet hat. Auf körperlicher Ebene waren es offensichtlich Faktoren wie falsches Schuhwerk, Überlastung durch Sport und unzureichende Regenerationszeiten, die zu dieser Problematik führten. Doch als ich begann, tiefer in die spirituelle Dimension der Verletzung einzutauchen, erkannte ich, dass diese Symptome nur die Spitze des Eisbergs waren.
Die Achillessehne steht symbolisch für Flexibilität und die Fähigkeit, voranzuschreiten. Bei meiner Sehnenproblematik spürte ich, dass es nicht nur um körperliche Belastung ging, sondern auch um emotionale Blockaden, die mich daran hinderten, in meinem Leben weiterzukommen. Rückblickend erkenne ich, dass ich vor bestimmten Themen in meinem Leben "davonlaufen" wollte, insbesondere vor meiner eigenen Verantwortung und meinem vollen Potenzial. Diese Erkenntnis war ein Wendepunkt in meiner Heilung. Durch innere Arbeit, Meditation und spirituelle Techniken begann ich, die seelischen Ursachen meiner Beschwerden aufzulösen und die Verletzung als einen Weg zur Selbsterkenntnis zu sehen.
Coex-System und transpersonale Heilung
In der transpersonalen Psychologie wird das Konzept des Coex-Systems verwendet, um die Verbindung zwischen Körper, Geist und Emotionen zu beschreiben. Für mich wurde das Coex-System zu einem Schlüssel, um die tieferen Schichten meiner Verletzungen zu verstehen. Jede körperliche Beschwerde, die ich hatte, stand in Verbindung mit emotionalen und mentalen Mustern, die sich über Jahre hinweg aufgebaut hatten. Diese Muster galt es zu erkennen und aufzulösen.
Im Fall meiner Achillessehne konnte ich durch die Beschäftigung mit diesen inneren Mustern herausfinden, dass viele meiner Verletzungen mit einem tiefen Gefühl der Unsicherheit und dem Bedürfnis nach Kontrolle in Verbindung standen. Über die Jahre hinweg hatte ich gelernt, durch Sport und körperliche Leistung diese inneren Unsicherheiten zu kompensieren. Doch letztlich führte mich dieser Weg nur zu weiteren Verletzungen, bis ich erkannte, dass die wahre Heilung auf einer tieferen Ebene stattfand.
Durch Meditation, spirituelle Rituale und das Arbeiten mit meinem Bewusstsein konnte ich beginnen, diese alten Muster zu durchbrechen und eine neue Beziehung zu meinem Körper und meinen Verletzungen aufzubauen. Heute sehe ich jede Verletzung nicht nur als ein physisches Problem, sondern als eine Einladung, tiefer in mein eigenes Wesen einzutauchen und an den Wurzeln meiner Blockaden zu arbeiten.
Ganzheitliche Heilung: Körper, Geist und Seele
Für mich bedeutet Heilung, den gesamten Menschen zu betrachten – Körper, Geist und Seele. Die rein körperlichen Maßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil des Prozesses, doch ohne die Berücksichtigung der mentalen und spirituellen Ebene bleibt die Heilung unvollständig. Meine Reise mit chronischen Verletzungen hat mir gezeigt, dass wahre Heilung immer in der Verbindung dieser Ebenen liegt.
Es war die Kombination aus physischer Regeneration, innerer Arbeit und spiritueller Erkenntnis, die es mir ermöglicht hat, meine Verletzungen zu heilen. Es geht nicht nur darum, den Körper zu reparieren, sondern auch darum, die seelischen Ursachen zu erkennen und loszulassen. Jede Verletzung, so schmerzhaft sie auch sein mag, bietet die Chance zur persönlichen und spirituellen Weiterentwicklung.
Dieser integrative Ansatz hat nicht nur meine Verletzungen geheilt, sondern auch mein gesamtes Leben transformiert. Ich habe gelernt, dass Heilung immer ein ganzheitlicher Prozess ist, der Zeit, Geduld und Hingabe erfordert. Und vor allem habe ich gelernt, dass der wahre Heiler in mir selbst liegt – es ist die Kraft der Selbstheilung, die uns zu vollständiger Gesundheit führt.
Falls die Verletzung durch "schlechtes" Schuhwerk verursacht wurde, sollte der Wechsel zu Schuhen erwogen werden, die die betroffene Region besser unterstützen. Damit meine ich folgendes: Ich hatte sehr lange in meinem Leben Probleme mit meinen Außenbändern, da ich regelmäßig dort umgeknickt bin. Dies ging soweit, das ich teilweise dachte, das ich nie wieder schmerzfrei Laufen könnte. Umso Kraftresorbierender Schuhe dabei sind, umso abgestumpfter wird dabei unser Gefühl im Fuß. Somit war für mich minimalistisches Schuhwerk ein der heilsamsten Milieu Unterstützer. Ich trage so lange es das Wetter zu lässt so genannte Earthruners und nein ich bekomme nichts von denen. Die ham sich das auch zu weiten Stücken bei Indigenen abgeschaut also vor allem Mal Respekt an die die Respekt verdienen. Nichts desto trotz ham die Schuhe von denen mein Leben stark befreit. Ich kann nur empfehlen sich ma die Sachen von denen anzuschauen.
Bei minimalistischen Schuhen steht die Stärkung der natürlichen Fußmuskulatur zum im Vordergrund. Im Winter trage ich so lange es die Bedingen zu lassen Barfußschuhe. Ich gehe somit seit 2018 mit diesen Schuhen durch die Welt und seit ca. 3 Jahren hat sich mein Laufverhalten komplett geändert. So trete ich mittlerweile mit dem Vorderfuß auf und vergewaltige meinen Körper nicht mit einem alles durchscheppernden Fersentrittes. Long live the minimalist Rennsandale! Und ja na klar, so lange wie möglich Barfuß auf natürlichem Untergrund laufen.
Vielleicht sind für den Einen oder Anderen hier ein paar Anregungen zur aktiven Heilungsunterstützung dabei gewesen. Und vergesst nicht: die Zeit heilt alle Wunden!

Hinweis zum Schuhwerk
Ein oft übersehener, aber entscheidender Faktor bei Sehnenverletzungen ist das Schuhwerk. Für mich war der Wechsel zu minimalistischen Schuhen ein Wendepunkt in meiner Heilungsreise. Traditionelle Schuhe mit starker Dämpfung stumpfen das natürliche Gefühl in unseren Füßen ab und können langfristig zu Fehlbelastungen führen. Nachdem ich auch jahrelang unter wiederkehrenden Außenbandverletzungen litt, begann ich, minimalistisches Schuhwerk zu tragen, das die natürliche Fußmuskulatur stärkt und den Körper wieder in ein Gleichgewicht bringt.
Seit 2018 trage ich minimalistisches Schuhwerk, und nach drei Jahren hat sich mein Laufverhalten komplett geändert. Ich trete nun bewusst mit dem Vorderfuß auf und schütze so meinen Körper vor den schädlichen Auswirkungen eines harten Fersentritts. Diese Veränderung hat nicht nur meine Verletzungsanfälligkeit reduziert, sondern mir auch geholfen, ein natürlicheres Laufgefühl zu entwickeln. Für mich ist das Barfußlaufen oder das Tragen von minimalistischen Sandalen wie den "Earthrunners" ein elementarer Bestandteil meiner Regeneration.

PS:
In spirituellen Traditionen gilt der Türkis als Heilstein für diese Art von Verletzungen.
Der Türkis, ein Kupfer-Aluminium-Polonium-Phosphat, wird in Kombination mit Silber als Schutzstein vor Unheil betrachtet. In Bezug auf Sehnenentzündungen soll der Türkis positive Auswirkungen auf die Drüsenfunktionen, den Blutkreislauf und die Versorgung von Muskeln und Nerven mit Nährstoffen haben. Es wird sogar bei der Behandlung von Muskelverletzungen und Muskelübersäuerung empfohlen. Die Anwendung von Türkis erfolgt durch das Tragen von Schmuckstücken oder als Essenz. Es ist wichtig, echten Türkis von gefärbten oder rekonstruierten Varianten zu unterscheiden. Die regelmäßige Pflege durch Entladen mit Hämatit-Trommelsteinen und Aufladen mit Bergkristallen und Kupfer-Nuggets sollte beachtet werden.



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