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Krisen, Ohnmächtigkeit und Eigenverantwortung


In letzter Zeit beschäftige ich mich verstärkt mit Zyklen – sowohl in uns als auch im "Großen Ganzen". In diesem Zusammenhang finde ich die Vorstellung von Krisenzeiten besonders faszinierend. Im Chinesischen besteht das Zeichen für Krise aus zwei Zeichen: Gefahr und Chance. Dies verdeutlicht für mich die Möglichkeiten, die Krisen bieten können – sowohl auf persönlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Persönliche Krisen können oft intensive Transformationen mit sich bringen. Betrachtet man die hermetischen Gesetze,

insbesondere das Gesetz der Entsprechung, so wird deutlich, dass auch gesellschaftliche Krisen die Chance für tiefgreifende Veränderungen bieten können – in alle Richtungen.




Viele von uns erkennen, dass die gegenwärtige Richtung unserer Gesellschaft nicht weitergeführt werden sollte. Wir befinden uns mitten in Krisenzeiten: drastische Inflation, sich abzeichnende Finanzkrisen, eine Gesundheitskrise durch schlechte Ernährung und eine "Zombifizierung" der Gesellschaft durch exzessiven Medienkonsum, der unsere Dopaminhaushalte beeinflusst. Manchmal kommt es sogar zu physischem Krieg. Die Ursachen dieser Krisen möchte ich offenlassen, doch die beobachtbaren Symptome sind deutlich.




Dieser stetig wachsende Druck kann überwältigend sein. Auch ich fühlte mich anfangs oft ohnmächtig, als ich mich tiefer mit diesen Themen auseinandersetzte. Doch heute ist dieses Gefühl der Ohnmacht verschwunden – trotz einer sich scheinbar nicht bessernden Situation. Was hat also meinen Blick auf die Zukunft optimistisch verändert?


Ich habe gelernt, meine Kraft zu finden. Was bedeutet das? Als Menschen haben wir die Möglichkeit, unsere Umstände zu verändern, wenn wir damit unzufrieden sind. Und wenn wir die Welt verändern wollen, sollten wir bei uns selbst anfangen. Es gibt einfache Methoden, die jeder von uns anwenden kann. Viele haben vielleicht schon vom hermetischen Gesetz der Resonanz gehört, das auch als "Gesetz der Anziehung" bekannt ist. Ein Bild, das mir dabei hilft, dieses Prinzip zu verstehen, ist das der Stimmgabeln: Wenn eine anschwingt, schwingt die andere mit, solange sie auf der gleichen Frequenz sind. Dies gilt auch für unsere Wahrnehmung. Die Map of Consciousness zeigt eindrucksvoll, wie unsere emotionale Stimmung die Wahrnehmung unserer Umgebung beeinflusst und bestimmt, welche Menschen wir in unser Leben ziehen.



Um in unsere "Kraft" zu kommen, gibt es viele einfache Praktiken, die oft unter dem Begriff Grounding zusammengefasst werden: Barfuß auf der Erde laufen, einen Baum umarmen oder in der Natur meditieren. Meditation ist eine ausgezeichnete Methode, um Emotionen wahrzunehmen und zu fühlen. Atemübungen wie die Wim-Hof-Methode oder Techniken aus dem Kundalini-Yoga haben mir ebenfalls sehr geholfen. Jeder Mensch ist anders und hat einen individuellen Zugang zu sich selbst – für manche ist es Bogenschießen, für andere das Kochen oder Ausdauersport. Es gibt unzählige Praktiken, die nur Aufmerksamkeit und Zeit erfordern.


Zurück zur Krise: Seitdem ich in meiner Kraft bin, kann ich systematisch und klar auf definierte Probleme zugehen. Ich möchte keine monopolistischen Strukturen unterstützen? Dann kaufe ich nicht bei Amazon. Ich möchte frische, unveränderte Lebensmittel? Dann gehe ich auf den Wochenmarkt. Auch die Entscheidung, bestimmte medizinische Eingriffe abzulehnen, gehört dazu.


Was mich oft ohnmächtig fühlen ließ, war, dass ich Probleme, die nicht meine eigenen waren, zu meinen gemacht habe – hauptsächlich durch den Medienkonsum. Es ist entscheidend, aus dieser Blase auszubrechen und sich nicht von den ständigen Horrormeldungen der Medienwelt erdrücken zu lassen.


Letztendlich liegt es an jedem Einzelnen, wie wir diese "Nachrichten" wahrnehmen und bewerten. Dies bedeutet nicht, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern bewusst und kritisch wahrzunehmen, ohne sich unreflektiert berieseln zu lassen.


Am Ende bleibt mir zu sagen, dass für mich eine individuell gelebte Spiritualität und ein sinnvoller kosmologischer Aufbau mir nicht nur Halt, sondern auch Kraft geben. Diese Kraft ermöglicht es mir, nicht nur mir selbst zu helfen, sondern auch meinen Liebsten und sogar anderen Menschen in meiner Arbeit im Gesundheitsbereich. Ich "freue" mich mittlerweile über die Krisen, die uns umgeben, und über das Potenzial, das in ihnen steckt. Denn nur unter Druck formen sich Diamanten – und so ist es auch mit uns Menschen und unserer Gesellschaft. Es liegt an uns, ob wir uns auf die Frequenz der Angst oder der Liebe einstimmen. Das Bewusstsein darüber kann der erste Schritt sein, um uns aus den dunklen Zeiten zu befreien. Ein Gebet ist beispielsweise eine Möglichkeit, sich zu zentrieren – es kostet nichts und kann jederzeit praktiziert werden. Was mir besonders geholfen hat, ist die bewusste Kultivierung von Dankbarkeit. Ich nehme alles, was kommt, mit Dankbarkeit an und werde die Veränderungen, die ich mir wünsche, selbst kultivieren.



 
 
 

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